Übersicht der Lehrkräfte

Lehrkraft

Instrument(e)

Cole, Deborah

Gesang

Daryaband, Massoud

Gitarre, E-Gitarre

Eggert, Harald

Klavier

Fujii, Sachiko

Blockflöte, Querflöte

Gerhardt, Christian

Keyboard, Klavier, Akkordeon, Saxophon

Geyer-Wohlleben, Anja

Violine

Hamta, Massoud

Gitarre, E-Gitarre

Hartmann, Sabine

Klavier

Hasenau, Janina

Klavier

Hatch, Jay

Schlagzeug

von der Heidt, Silke

Akkordeon, Blockflöte, Querflöte, Klavier, Musikalische Früherziehung, "Hexenturmspatzen"

Hess, Elisabeth

Harfe

Jamiro, Nadja

Gesang

Karim, Ako

Klarinette, Saxophon

Krafft, Sigrun

Gitarre, Gitarrenorchester

Küchler, Stephan

Violine, Viola

Landwich, Ute

Musikschulorchester

Meskarha, Ahmad

Trommeln

Miliavski, Alexander

Trompete, Posaune, Horn

Raths, Christina

Cello

Rybacki, Christoph

Schlagzeug

Sarra, Daniela

Querflöte, Blockflöte

Schmidt, Volker

Gitarre, E-Gitarre

Steenpaß, Keiko

Violine

Timm, Verena

Klavier

Timm, Viktor

Klavier

Treinies, Julia

Blockflöte, Querflöte

Walde, Silke

Gesang

Zeeck, Christiana

Klavier

Ahmad Meskarha

Wie bist du zur Musik gekommen?

Schon mit ca. 9 Jahren veranstaltete ich in meiner ursprünglichen Heimat in Persien gemeinsam mit meinen Freunden Percussion-Konzerte. Die Instrumente: Töpfe, Deckel, Pfannen und alles was Klänge hervorbrachte. Von meinem nächsten „echten“ Instrument, einer 70 Jahre alten Geige, waren die Zuhörer allerdings genauso wenig begeistert, wie vorher von den diversen „Schlagzeugen“. Um die Geige und ihre nötige Reparatur abbezahlen zu können, musste ich meine gesamten Sommerferien im Geschäft eines Freundes meines Vaters arbeiten. Trotz meines großen Interesses an diesem Instrument und ca. 3-jährigem fleißigen Üben, war auch diese „Musik“ bei meiner Familie nicht willkommen und ich gab schweren Herzens auf. Immerhin durfte ich die Tombak (eine persische Trommel) meines Bruders, der in einer Band spielte, ausprobieren und spielen. So entstand mein Interesse an der Trommelmusik.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Mein weiterer musikalischer Werdegang verlagerte sich dann 1977 nach Deutschland, wo ich seitdem lebe. 1992 hatte ich das erste Mal die Möglichkeit auf einer afrikanischen Djembe zu spielen. Davon war ich so fasziniert, dass ich im Laufe der Jahre unzählige Workshops u. a. bei Christian Deichert in Freiburg, der Musikakademie in Wolfenbüttel und afrikanischen Meistertrommlern in Frankfurt mit Freude und Begeisterung absolvierte. Zusätzlich machte ich mein Diplom als Entspannungspädagoge im Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB). Hier konnte ich z. B. bei Fantasiereisen u. ä. meine vielseitigen Trommel- und Percussion-Kenntnisse einbringen.

1997 gründete und leite ich meine afrikanische Trommelgruppe „Magenta Purpur“, in der ich bis heute als Solist fungiere. Die Musikstücke und die Basis-Rhythmen die wir spielen und die ich auch unterrichte, stammen alle aus der traditionellen afrikanischen Musik. Inzwischen unterrichte ich afrikanisches Trommeln seit 21 Jahren in der Musikschule Hünstetten-Taunusstein und seit 2005 an der Musikschule Idstein. In Hünstetten arbeite ich zusätzlich im Bereich der Nachmittagsbetreuung und baue u. a. mit den Kindern verschiedene Musikinstrumente.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Die Musik und mein pädagogischer Beruf begeistern mich nach wie vor. Im Vordergrund steht dabei immer die Arbeit mit den Menschen und das gemeinsame Musizieren. Musik im Allgemeinen verbindet Menschen, ist altersunabhängig und macht keinerlei nationale Unterschiede. Trommeln als „Gruppen-Musik“ ist ganz besonders dazu geeignet, in kurzer Zeit in der Lage zu sein, miteinander die Freude und Kraft der Musik zu spüren. Ganz besonders berühren mich die Unterrichts-Erfolge bei Kindern mit „Handicap“. Hier geschehen teilweise kleine Wunder, über die selbst die Eltern und Therapeuten überrascht sind. Dies bewirkt allein die Musik und es bedeutet mir sehr viel.

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Ako Karim

Ako Karim

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als Kind in Kurdistan (Irak) wollte ich immer ein Instrument spielen und Musik machen. Begonnen habe ich dort erfolgreich mit Akkordeon, konnte dies jedoch nicht weiter fortführen, weil es meinem Lehrer nicht mehr möglich war zu unterrichten. Am Ende der Suche und des Ausprobierens bin ich schließlich bei der Klarinette geblieben.

Wie sah der weitere musikalische und berufliche Werdegang aus?

Nach meiner Flucht nach Deutschland (1995) begann ich an der Musikakademie Wiesbaden mit dem Klarinettenstudium, das ich 2003 als staatlich geprüfter Musikpädagoge abschloss. Seit 2000 bin ich als Musiker und Musikpädagoge für Klarinette und Saxophon an diversen Musik- und Regelschulen tätig.

Meinem Grundstudium folgte eine regelmäßige Konzert- und Kammermusiktätigkeit in ganz Deutschland und Europa.

Am Konservatorium Arnhem-Zwolle/Niederlande erwarb ich 2008 bei Frans Dejon den Bachelor of Music.

Den Master of Music machte ich 2012 bei Eddy Vanoosthuyse, Hochschule für Wissenschaft und Kunst, Leuven/Belgien.

Parallel dazu belegte ich über mehrere Jahre Dirigentenkurse bei Edmond Saveniers.

2018 folgte das Studium für den Master Kammermusik in Norwegen bei Stig Nordhagen, das ich 2021 erfolgreich abgeschlossen habe.

Seit Studienbeginn unterrichte ich Klarinette und Saxophon an diversen Musikschulen im Rhein-Main-Gebiet, wirke an interaktiven Orchester-und Theaterprojekten als Musiker und Arrangeur mit. Mein Repertoire reicht von klassischer Musik über Klezmer, Orient und Balkan bis zum Jazz.

Was bedeutet dir die Musik und der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Die Arbeit als Musikpädagoge ist interessant und schön, wenn ich sehe, dass die Schüler*innen Fortschritte machen, aber auch fordernd angesichts der Einflüsse der Medien v.a. auf die Jugendlichen. Das Interesse für ein Instrument und die notwendige Bereitschaft zu üben haben in den letzten Jahren kontinuierlich nachgelassen.

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Alexander Miliavski

Alexander Miliavski

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als Kind hörte ich einem Blasorchester gerne zu. Besonders begeisterte mich der Klang der Trompete und seit meinem 12 Lebensjahr spiele ich leidenschaftlich das Instrument.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Ich wollte meine Leidenschaft zum Beruf machen. Zur Weiterbildung ging ich zur Musikfachschule. Nach meiner Wehrpflicht in einem Militärorchester zog ich nach Minsk, wo ich in einem Staatlichen Tanzorchester arbeitete und studierte bis 1988 an der Musikhochschule in Minsk. Ich war in verschiedenen Orchestern wie z.B. Sinfonieorchestern, Big-Bands und sogar in einem Zirkusorchester aktiv.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Seit vielen Jahren gebe ich Blasinstrumentenunterricht. Mich macht es glücklich, wenn die Kinder Freude und Spaß am Musizieren haben.

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Christian Gerhardt

Christian Gerhardt

Wie bist du zur Musik gekommen?

In meiner Familie wurde seit jeher viel musiziert. Im Alter von sieben Jahren erhielt ich meinen ersten Klavierunterricht von meinem Großvater. Später wurde der Unterricht an der Musikschule in Bad Salzungen fortgesetzt, wo ich im Laufe der Jahre auch Gitarrenunterricht erhielt. Neben meinem Musikschulbesuch wirkte ich musikalisch in der Kirchgemeinde Vache über 10 Jahre als Organist und 5 Jahre in der christlichen Band "UNIKAt" als Gitarrist mit.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Von 2009-2012 besuchte ich die Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen Rhön Grabfeld und wurde dort auf mein späteres Studium vorbereitet. Seit 2012 bin ich in Wiesbaden und studierte Klavier und Saxophon an der Wiesbadener Musikakademie.

Seit 2016 bin ich als Instrumentalpädagoge privat und in umliegenden Musikschulen tätig.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Die Musik ist eine sehr emotionale Kunst, die den Musizierenden als auch den Hörer gleichermaßen bewegt und doch individuell berührt. Sie transportiert Gefühle und lässt Erinnerungen aufleben. Ich liebe es, meinen Schülern aller Altersklassen diese Kunst weiterzugeben und sie auf ihrem Weg, ihren eigenen Ausdruck durch die Musik zu finden, begleiten zu können.

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Christiana Zeeck

Christiana Zeeck

Wie bist du zur Musik gekommen?

Mein Vater war Posaunist und meine Mutter eine sehr gute Hobbyklavierspielerin. Bei größeren Familienfesten wurde immer viel musiziert und gelacht. Im Alter von sieben Jahren erhielt ich dann meinen ersten Klavierunterricht.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Ich studierte Klavierpädagogik an der Wiesbadener Musikakademie. Darüber hinaus bildete ich mich in den Bereichen Cembalo und historische Aufführungspraxis fort. Ich absolvierte eine Orgelausbildung im Dekanat Wiesbaden. Es folgte ein Aufbaustudium an der Goethe Universität Frankfurt/ Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in Fächern Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Außerdem besuchte ich Fortbildungskurse in Improvisation. Neben meiner Arbeit an Musikschulen bin ich als freie Musikerin in den Bereichen Kammermusik und Orchester tätig.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Es macht mir viel Freude am Entwicklungsprozess der Schüler teilhaben zu können, besonders wenn diese die Vielfältigkeit und das einzigartig Schöne an der Musik entdecken. Ich schätze es sehr, keine Bewertungsnoten abgeben zu müssen.

Ich darf das facettenreichste Fach unterrichten, das Spaß, Freude und Harmonie verbreitet und für jeden, egal welcher Nationalität, verständlich und individuell erlernbar ist. Ich genieße die Form des Einzelunterrichts, weil man so jeden Schüler "da abholen kann, wo er ist" - ganz ohne Stress und Leistungsdruck. Die entscheidende Motivation dabei ist die Begeisterung und Liebe zur Musik.

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Christina Raths

Christina Raths

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als ich acht Jahre alt war, haben mich meine Eltern zum Instrumentalunterricht in der Schule angemeldet. Ich wollte unbedingt Cello lernen und war von Anfang an begeistert!

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Bereits während der Schulzeit habe ich mit siebzehn Jahren mein Studium an der Universität in Santiago de Chile begonnen. Dort erhielt ich neben dem Cellounterricht bei dem bekannten Solocellisten Edgar Fischer auch Unterricht in den Fächern Klavier, Tonsatz und Gehörbildung. Von 2010 bis 2017 setzte ich mein Studium in Mainz am Konservatorium bis zum Examen fort. Ab 2011 nahm ich meine Unterrichtstätigkeit an einer Musikschule auf und organisierte dort auch Ensembles und Orchesterarbeit. Parallel zu meinem Wirken an der Musikschule Idstein unterrichtete noch private Schüler und organisiere Workshops für Erwachsene, die gerne im Ensemble spielen möchten.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Musik ist eine besondere Kunst, insbesondere klassische Musik bedeutet Disziplin und Spaß zu gleich. Je mehr man übt und Fortschritte macht, desto mehr genießen wir sie. Umso mehr wir uns mit Musik auseinandersetzen, lernen wir besser zu hören, wir können sie besser verstehen, besser interpretieren und tiefer in die Welt der Musik eindringen. Musik sollte ein Teil des gesellschaftlichen Lebens sein und in unserer Bildung einen wichtigen Platz haben. Meine berufliche Erfahrung zeigt mir, dass Instrumentalunterricht viel bewirken. Es ist sehr spannend zu sehen, wie SchülerInnen unabhängig vom Alter Fortschritte machen. Das wichtigste für mich ist die Beziehung, die man zu den Menschen aufbaut, denn durch eine gelungene Unterrichtsatmosphäre bleibt das Erlernte tiefer gespeichert. Erfolgserlebnisse fördern die Freude am Musizieren, was letztlich die wichtigste Motivation des Lernens ist.

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Christoph Rybacki

Christoph Rybacki

Wie bist du zur Musik gekommen?

Bereits als Schüler erhielt ich am Musik Gymnasium in Posen Schlagzeugunterricht. Aufgrund eines erfolgreichen Abschlusses und der Freude, die mir das Schlagzeugspielen machte, entschloss ich mich, ein Musikstudium aufzunehmen.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

An der Musik Akademie Posen studierte ich Schlaginstrumente, Drumset, Perkussion mit anschließendem Diplom-Abschluss. In den folgenden Jahren sammelte ich in diversen Bands und Orchestern vielfältige musikalische Erfahrung. Seit 1990 bin ich Schlagzeug-Lehrer an der Musikschule Idstein.

Stilistisch bewege ich mich in den Bereichen Rock, Funk und Jazz bis hin zu Pop.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Durch meine langjährige Erfahrung, Vielseitigkeit und Nähe zur Praxis bereitet es mir viel Freude, meinen Schülern (Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen) den Weg zu ihrer Lieblingsmusik zu ebnen und spielend leicht das Schlagzeugspielen zu erlernen.

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Daniela Sarra

Daniela Sarra

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich habe mich schon sehr früh für klassische Musik interessiert, weil in unserer Nachbarschaft jemand Querflöte gespielt hat. Der Ton hat mich angesprochen und begeistert, so dass ich unbedingt Querflöte lernen wollte. Das war mein zaghafter Einstieg in die Welt der Musik, die mich seitdem fasziniert hat.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Mit 17 Jahren begann ich mit dem Querflötenunterricht. Kurze Zeit später schon wechselte ich an das damalige Wiesbadener Konservatorium. Mit 18 Jahren erhielt ich ein Stipendium der Stadt Wiesbaden. 1994 nahm ich an der Wiesbadener Musikakademie mein Studium der Querflöte bei Herrn Lars Asbjörnsen auf. Während meiner Studienzeit konnte ich Erfahrungen in den verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen sammeln, was mir eine Konzertreise nach Italien (Toscana) ermöglichte. Mein musikalisches Können stellte ich unter anderem im Schloss Biebrich und im Foyer des Staatstheaters Wiesbaden unter Beweis.

Meine musikalischen Fähigkeiten vervollständigte ich in Meisterkursen mit aktiver Teilnahme bei Peter-Lukas Graf, Carin Levine (moderne Musik) und Gerhard Klemeyer (Orchesterstudien), Pedro Memelsdorff (historische Aufführungspraxis Blockflöte).

1995 folgte ein Studium der Blockflöte an der Wiesbadener Musikakademie bei Dagmar Nilles.

Seit 2019 bin ich „Bachelor of Music“.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Musik bereichert mein Leben und lässt mich in eine längst vergangene Zeit blicken. Ich kann mich mit meiner Musik ausdrücken und empfinde immer wieder die größte Freude dabei. In meinem Unterricht ist es mir sehr wichtig die Schüler individuell auf ihrem Kenntnisstand abzuholen und neben den technischen Fähigkeiten auch einen Überblick über die Musikgeschichte, die Komponisten und das Instrument zu vermitteln.

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Deborah Cole

Deborah Cole

Wie bist du zur Musik gekommen?

In unserem Haus war ständig Musik zu hören. Mein Vater liebte Musik, und ein Klavier stand immer in unserem Haus. Da wollte ich mitmachen. In der Schule und in der Kirche gab es viele Möglichkeiten, Musik zu machen.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

In der Schule habe ich Klarinette, Saxofon sowie E-Bass gespielt und im Chor gesungen, dadurch habe ich meine Berufung gefunden. Ich wollte unbedingt singen! Später habe ich Schulmusik (Lehramt) studiert und meinen Master in Gesang und Oper abgeschlossen. Nachdem ich meine Karriere in Amerika angefangen habe und einen bedeutenden Wettbewerb (Metropolitan Opera National Council Audition, New York) gewonnen habe, entschloss ich mich, nach Deutschland zu kommen, um Erfahrungen zu sammeln. Nach kurzer Zeit aber merkte ich, dass ich in Deutschland bleiben wollte. Ich sang an mehreren Opernhäusern und in Konzertsälen von Mannheim bis Berlin. Aber im Rheingau (Staatstheater Wiesbaden) habe ich mein Zuhause gefunden. Mit Rollen wie: Pamina (Zauberföte), Adele (Fledermaus), Blondchen (Entführung aus dem Serail), Gretel (Hänsel und Gretel), und Musetta war ich überglücklich. Ich habe immer auch Gesang unterrichtet, während ich meiner Gesangskarriere nachging, und ich wurde währenddessen auch als Funktionelle Gesangspädagogin ausgebildet (Rabine Institut).

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Musik hat mich immer begleitet, ob im Publikum oder auf der Bühne, und mein Leben bereichert. Ich glaube, dass Musik wichtig ist für jedermann. Als Funktionelle Gesangspädagogin ist es mein Ziel, jeden durch das Training in Atmung, Singen, Bewegung und Theorie einen Schritt näher an sein/ihr Ziel zu bringen, besser zu singen und selbstständiger zu werden.

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Elisabeth Hess

Elisabeth Hess

Wie bist du zur Musik gekommen?

Schon als Kind hatte ich eine enge Bindung zur Musik. Mein Vater war Flötist am Theater in Darmstadt und ich besuchte von Kindheit an regelmäßig Konzerte und Opernaufführungen. Mit sieben Jahren erhielt ich privaten Klavierunterricht.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Mit 12 Jahren besuchte ich die Akademie für Tonkunst in Darmstadt, dort nahm ich Harfenunterricht bei Frau Busse Lorberth und auch weiterhin Klavierunterricht. Nach dem Abitur begann ich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/ Main Musik mit der Fachrichtung Orchester zu studieren. Ich schloss das Studium mit einem künstlerischen Diplom ab. Schon immer habe ich gerne unterrichtet, auch gerne mit kleinen Kindern gearbeitet. Deshalb wechselte ich von der Orchestermusik zur Instrumentalpädagogik.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Vermittlung von Freude an der Musik.
Kommunikation und Austausch.
Wenn es mal schwierig wird Wege suchen und finden um Durststrecken zu überwinden.
Kleine Nischen abseits des Alltags in der Musik zu finden um sich zu entspannen und sich zu entfalten.

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Harald Eggert

Harald Eggert

Wie bist du zur Musik gekommen?

Da mein Vater Klavier und Orgel spielte, hörte ich bereits in meiner Kindheit viel Musik. Außerdem bekam ich von meinen Großeltern regelmäßig Bücher und Schallplatten geschenkt, die mir die Biografien und Werke der großen Komponisten kindgerecht nahebrachten. Auf diese Weise bin ich also schon sehr früh mit der Welt der klassischen Musik in Berührung gekommen und durch den Klavierunterricht, den ich ab meinem neunten Lebensjahr erhielt, wurde mein Interesse für die Musik noch intensiver geweckt und vertieft.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Nach dem Abitur stand für mich fest, dass ich die Musik zu meinem Beruf machen wollte und so bereitete ich mich während meines Zivildienstes auf die Aufnahmeprüfungen vor. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main studierte ich zunächst Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Klavier bei Prof. Herbert Seidel und Prof. Bernd Ickert. Nach dem Diplomabschluss erfolgte noch ein Aufbaustudiengang der Künstlerischen Ausbildung an der Wiesbadener Musikakademie. Bereits während des Studiums begann ich Klavierunterricht zu geben und regelmäßig vor allem im Bereich der Kammermusik zu konzertieren. Da mich seit jeher auch Pop, Rock- und Jazzmusik interessiert hat, habe ich auch in diesen Bereichen im Laufe der Jahre viel Erfahrung sammeln dürfen.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Ich empfinde es als großes Privileg, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte. Die Musik ist eine Welt für sich, die umso spannender und fesselnder wird, je tiefer man in sie eindringt. Langeweile oder Routine kenne ich in diesem Zusammenhang nicht und ich gestehe: Ich bin süchtig nach Musik und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Leidenschaftlich gerne arbeite ich deshalb mit Menschen jeden Alters, um ihnen die Musik näherzubringen um sie im besten Falle mit diesem Virus auf Lebzeiten zu infizieren.

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Janina Hasenau

Janina Hasenau

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich habe bereits als kleines Kind auf dem Akkordeon meines Großvaters gespielt. Mit sechs Jahren bekam ich ein Keyboard zu Weihnachten geschenkt und von da an waren Tasteninstrumente aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich begann mit dem Keyboardunterricht und mit acht Jahren habe ich angefangen, Klavier zu spielen.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Der Klavierunterricht bei Andreas Schönhage an der städtischen Musikschule der Stadt Lennestadt folgte und ich nahm an mehreren Jugend Musiziert- Wettbewerben teil. Später bekam ich Klavierunterricht bei Martin Suther, der mich auf die Aufnahmeprüfungen für mein Klavierstudium vorbereitete. Mein vierjähriges Studium an der Wiesbadener Musikakademie (in Kooperation mit der Frankfurter Musikhochschule) mit dem Hauptfach Klavier - bei dem großartigen Klavierdozenten Franz Vorraber - schloss ich 2012 mit einem Diplom ab. Parallel zu diesem studierte ich Elementare Musikpädagogik, welches ich ebenfalls mit einem Diplom 2014 abschloss.

Da mich neben der klassischen Musik ebenfalls die elektronische Musik fasziniert und ich hier mein Wissen und meine Fähigkeiten in einen neuen Kontext setzen wollte, studierte ich Sounddesign. Seither entstehen diverse Kompositionen im privaten sowie angewandten Kontext, bspw. Filmmusik diverser Kurzfilme etc. Meiner Tätigkeit als Musikpädagogin komme ich seit 2012 an der Musikschule Idstein und seit 2016 an der Musikschule Hünstetten-Taunusstein nach.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Musik kann so vieles: Kreativität sowie emotionales Wohlbefinden fördern und jegliche Grenzen überwinden. Sie fördert den individuellen Ausdruck und ist Symbol von gestalterischer Freiheit. Kurz, sie macht das Leben einfach schöner! Dieser große Teil meines Lebens bereitet mir stetig Freude, sei es Musik selbst zu kreieren und zu (er)finden oder Musik der großen klassischen Komponisten wiederzugeben und zu interpretieren. Für mich gilt klar: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ - Nietzsche

Als Musikpädagogin möchte ich Musik für alle Altersklassen greifbar und erfahrbar machen. Aus meiner Leidenschaft zur Musik heraus möchte ich andere unterstützen, ihr eigenes Potential zu entfalten. Jede/r Schüler/in ist anders, daher ist es mir wichtig den Unterricht individuell auf jeden einzelnen abzustimmen und auf die individuellen Bedürfnisse oder Bestrebungen einzugehen, — darin liegt der Quell für Motivation.

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Jay Hatch

Jay Hatch

Wie bist du zur Musik gekommen?

Bereits als kleiner Junge begann ich, mit Holzlöffeln auf Möbelstücken in der Wohnung zu trommeln, bis mein Vater mir ein paar Stöcke, ein Übungspad und eine Snare Drum kaufte. Seitdem hat mich das Schlagzeug und die Musik nicht mehr losgelassen.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Schritt für Schritt führte mich das Trommeln schließlich zur Universität, wo ich das Klavier und die Jazz Musik entdeckte und einen „Master of Music“ in Jazz Studies erwarb. Viel prägender in dieser Zeit aber waren die Jazz Sessions, die ich regelmäßig besuchte. Die Jahre nach der Uni verbrachte ich als Profimusiker in der Clubszene der Ost und Westküste der Vereinigten Staaten und auf den Flussdampfern von New Orleans. Dort verfeinerte ich meine musikalischen Fertigkeiten und tauchte intensiv in das breite Spektrum traditioneller amerikanischer Musik, die von Jazz und Blues bis zum Latin, Pop und Gospel reicht, ein. Aktuell bin ich neben vielen Solo-Performances, Workshops und musikalischen Projekten mit dem Jazz Quartett “Apropos Jazz” und dem “J Hatch Trio” unterwegs. Mit der neuen Trio CD, “One Foot in the Groove”, wurde ich bei der 38.Deutscher Rock und Pop Preisverleihung 2020 mehrfacher Preisträger.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Die Musik, insbesondere der Groove ist nach wie vor das Größte für mich und. seit mehr als 20 Jahren gebe ich diese Faszination und mein Fachwissen begeistert an meine SchülerInnen. Im Unterricht arbeite ich mit einer eigenen Schlagzeugschule, in die meine langjährigen Erfahrungen eingeflossen sind. Durch Play-alongs mit Profi-Bands setzen wir darüber hinaus dann die so erlernte Technik in die Praxis um.

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Julia Treinies

Julia Treinies

Wie bist du zur Musik gekommen?

Es wurde mir mehr oder weniger in die Wiege gelegt. Die meisten meiner Verwandten waren entweder Theaterschauspieler*innen, oder eben wie ich heute auch Musiker*innen. Aber auch die, die es nicht waren, liebten Musik über alles. Meine Kindheit war umgeben von Musik und schon mit 7 Jahren wusste ich, dass Querflöte mein Trauminstrument war.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Da ich in der Ukraine geboren wurde, habe ich auch dort Musik studiert. Ich habe nicht nur Querflöte studiert, sondern auch dirigieren und Musikpädagogik. Nach meinem Studium habe ich noch einige Zeit weiterhin in Dnepropetrowsk als Querflötenlehrerin gearbeitet. Des Weiteren habe ich in dem Kammerorchester Dnepropetrowsk mitgespielt und konzertierte auch solistisch. 1999 bin ich dann nach Deutschland gekommen und habe sofort angefangen, im Kurorchester Bad Camberg mitzuspielen. Einige Zeit später habe ich meine erste Stelle in der Kreismusikschule Limburg angenommen und begann danach auch meine Tätigkeit an der Musikschule Idstein. Seit 2017 bin ich außerdem Dirigentin und Leiterin des Bad Camberger Kurorchesters.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Meiner Meinung nach sollte jedes Kind und jeder Mensch die Chance dazu haben, sich musikalisch weiterbilden zu können. Man muss nicht unbedingt professionell werden, aber zumindest ein jeder Anfang ist eine Bereicherung für jeden, der sich weiterbilden möchte. Ein Mensch der ein Instrument beherrscht, entwickelt sich seelisch, mental und körperlich weiter. Einem Menschen zu helfen, eine neue Leidenschaft für sich zu entdecken, ist meine Leidenschaft. Das ist mein Ziel und Grundsatz in meiner Musikpädagogik.

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Massoud Daryaband

Massoud Daryaband

Wie bist du zur Musik gekommen?

Bereits im frühen Kindesalter wurde meine Begeisterung für Musik beim Erleben eines Livekonzertes geweckt. Diese Faszination ließ mich von da an nicht mehr los, so dass ich später beschloss, ein Musikstudium aufzunehmen.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Ich studierte an der Wiesbadener Musikakademie Musikpädagoge mit dem Hauptfach Gitarre. Neben der Ausbildung zum klassischen Gitarristen musizierte ich auch in zahlreichen Bands und Ensembles. Dabei blieb ich stilistisch immer vielseitig und neugierig. Seit vielen Jahren unterrichte ich an verschiedenen Musikschulen sowohl klassische Gitarre als auch E-Gitarre.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Es bedeutet mir sehr viel, meinen Schülerinnen und Schülern die faszinierende Welt der Musik näher zu bringen.

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Michael Knopke

Michael Knopke

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich bin bereits in meinem Elternhaus früh mit Musik in Kontakt gekommen und entsprechend gefördert worden.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Meine musikalische Ausbildung begann ich bei den Limburger Domsingknaben. Dort verbrachte ich acht Jahre, bevor ich eine Ausbildung zum Kirchenmusiker absolvierte. Schon früh begann ich verschiedene Chöre zu leiten. Neben einer Ausbildung zum Industriemechaniker und einem späteren Maschinenbaustudium unterrichtete ich Musikalische Früherziehung und gab Klavier- und Keyboardunterricht. Darüber hinaus wirkte ich bei verschiedenen Musicalproduktionen mit.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

„Music is life – that’s why our hearts have beats“ Ich habe das Glück, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Durch Musik und den Musikunterricht möchte ich die Schüler ein Stück begleiten und ihnen für ihren weiteren Lebensweg etwas mitgeben.

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Nadja Jamiro

Nadja Jamiro

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als kleines Kind kam ich täglich mit „Live“-Musik in Kontakt, indem uns Kindern nicht, wie so oft üblich, vorgelesen wurde, sondern stattdessen mein Vater singend Gitarre oder Klavier spielte, zu dem wir drei Kinder sangen. Im Kleinkindalter hatten wir so viel Übung, dass, wenn Vater und Mutter die zweite Stimme fantasiereich sangen, wir die erste Stimme halten konnten. Dieses mehrstimmige Singen machte aus uns einen Chor, in dem man mit viel Freude hineinwuchs. Zu Familienfeiern in Gasthäusern oder im gemeinschaftlichen winzigen Wohnzimmer wurde, neben dem Tutti-Singen der 32-köpfigen Familienbande, oft eins von uns kleinen Kindern auf den Tisch gehoben und man sang von der Gitarre begleitet ein Lied. Es war so selbstverständlich wie das gemeinsame Abendessen. So viel positive Erfahrung mit Singen, kein Wunder, dass ich Musikerin werden wollte. Genau das ist es, was ich meinen SchülerInnen weitergeben möchte.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Mit 12 Jahren fragte ich dann meine Patentante, die damals Konzertsängerin war, ob ich von ihr Gesangsunterricht bekäme und da sie mich ab da bis zu meiner Aufnahmeprüfung unterrichtete, nahm mein Weg als Sängerin seinen Lauf.
Ob ich jemals professionelle Sängerin werden würde war damals nicht klar, wenngleich ich auch schon einige Solokonzerte sang. Mein Wunsch war mit Kindern zu singen. Und so machte ich mit 17 Jahren neben dem Studiengang „Klassischer Gesang“ auch den Studiengang „Musikalische Früherziehung“, was mir enorm Spaß machte. Ich war am Konservatorium für Musik in Nürnberg, liebte es Musik zu studieren, das Leben in der Stadt, das Musizieren mit meinen MitstudentInnen an allen Ecken und Enden in der Stadt, und so wurde ich auch Sängerin der Big Band des Konservatoriums. Ein Traumleben! Es schlossen sich zwei Gesangsstudien in Detmold und Kopenhagen mit Diplomabschlüssen an.

Als Gesangslehrerin startete ich in meinem ersten Studienjahr, weil mich eine Querflötenstudentin danach fragte. Jedes Jahr kamen drei, vier SchülerInnen dazu und seitdem unterrichte ich. Ich blühte auf, lockte das Unterrichten doch Kreativität, ein gutes Zuhören und den Wunsch nach viel Wissen und Erfahrung hervor. Nur manchmal, wenn die SchülerInnen viel älter waren als ich, kam ich mir zu jung und unerfahren vor. Jedoch das spornte mich letztlich nur an noch kompetenter werden zu wollen. Ich unterrichte also nun seit weit über dreißig Jahren Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Unzählige SchülerInnen, Chor- und WorkshopteilnehmerInnen bekamen bisher Unterricht in Stimmbildung. Da der Wunsch nach verschiedenen Gesangsrichtungen seitens der SchülerInnen bestand und ich auch neugierig darauf war, besuchte ich viele verschiedene Workshops und LehrerInnen, um meinen eigenen hohen Ansprüchen zu genügen. Schließlich war und ist es mir schon immer wichtig, dass die SchülerInnen im Unterricht ihre Wunschlieder singen können, sinnvoll lernen und motiviert zuhause damit musizieren können.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Heute bedeutet mir der Beruf als Gesangslehrerin, neben meinem aktiven Singen, sehr viel. Für nichts in der Welt würde ich aufhören wollen zu unterrichten. Zu jeder SchülerIn pflege ich einen sehr individuellen Kontakt, gebe den SchülerInnen Raum für deren Bedürfnisse, bin offen für Wünsche und freue mich riesig, wenn ich erlebe, dass sie mich irgendwann nicht mehr brauchen, weil sie sicher und selbstständig üben und singen können!
Viele meiner ehemaligen SchülerInnen sind Berufsmusiker geworden und viele andere sind zufriedene oder glückliche SängerInnen geworden, auch wenn sie „nur unter der Dusche“ singen. Entscheidend ist für mich den Weg des zufriedenen Singens konstruktiv zu begleiten. Ich empfinde alle Leistungsstufen als eine Herausforderung und interessant.

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Sabine Hartmann

Sabine Hartmann

Wie bist du zur Musik gekommen?

Die Musik kam zu mir, in Form einer Langspielplatte über Wolfgang Amadeus Mozart. Danach gab es kein Halten mehr, ich wollte unbedingt Klavier spielen lernen.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Studium der Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klavier in Wiesbaden und der Konzertpädagogik in Detmold.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Ein Universum an Möglichkeiten, schöpferisch mit Klang und dessen Erleben umzugehen, hören, fühlen, darstellen zu lernen und zu lehren. Kurz gesagt, meine Freude an Musik zu vermitteln.

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Sachiko Fujii

Sachiko Fujii

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich bin in Japan geboren. Mein Vater hatte eine Menge guter Schallplatten, die von meiner Mutter regelmäßig gehört wurden. So wurde ich bereits vor meiner Geburt musikalisch geprägt.

Meine zwei Jahre älteren Schwestern nahmen Klavierunterricht. So lernte ich die Melodien, die sie spielten. Meine Schwester brachte mir das Blockflötenspielen bei und wir musizierten oft gemeinsam. Mit 8 Jahren schenkte mir mein Vater eine Querflöte. In den darauffolgenden Jahren spielte ich in einem Blasorchester mit und musizierte weiterhin mit meiner Schwester, die mich auf dem Klavier begleitete. Gemeinsam gewannen wir bei einem Wettbewerb eine Goldmedaille.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Ich begann ein Musikstudium an der Hochschule in Tokio, welches ich mit den besten Noten abschloss. Ich arbeitete einige Jahre in Tokio, bevor ich mir den Traum nach Deutschland zu gehen erfüllte.

Ich kam mit einer Querflöte und einem Koffer nach Deutschland. Ich hatte eine harte Zeit, aber ich habe viele nette Menschen in Deutschland kennengelernt. Ich studierte in Wuppertal und entschied mich dann für ein Studium der Alten Musik in Frankfurt/Main. Seitdem gilt meine Leidenschaft nicht nur der Querflöte, sondern auch dem Spiel auf historischen Instrumenten. Neben solistischer Tätigkeit spiele ich auch regelmäßig in verschiedenen Orchestern und Ensembles.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Musik auch in schwierigen Zeiten Mut und Kraft geben kann. Die Melodien aus der Kindheit sind ein wunderbarer Schatz, der durch das ganze Leben begleitet. Ich bin dankbar dafür, diesen Schatz sowohl mit meinen Schülerinnen und Schülern als auch mit dem Publikum teilen zu dürfen.

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Sigrun Krafft

Sigrun Krafft

Wie bist du zur Musik gekommen?

Mein Zugang zur Musik begann, wie damals weitverbreitet mit 6 Jahren mit einem Gruppenunterricht auf der Blockflöte. Als Elfjährige bekam ich von meinen Eltern eine Gitarre geschenkt und bekam Unterricht bei demselben Lehrer, der auch die Blockflötenkurse unterrichtete, einem pensionierten Schulmusiker: es gab sonst keine Lehrer in unserer Kleinstadt. Das Ergebnis dieses Unterrichts war mager und so entschloss ich mich mit 13 Jahren lieber Klavier zu lernen bei einem in der Stadt ansässigen Konzertpianisten. Die Liebe zur Gitarre ließ mich aber nicht los, sodass ich mit 16 Jahren bei einer Professorin der Hamburger Musikhochschule qualifizierten Gitarrenunterricht bekam, Klavier habe ich weiterhin mit Begeisterung gespielt.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Nach dem Abitur begann ich an der Musikhochschule Lübeck das Studium der Instrumentalpädagogik für Gitarre, Abschluss Diplom und das Studium Schulmusik mit dem Abschluss Erstes Staatsexamen. Nach mehreren Schulpraktika war mir klar, dass ich da nicht meine Zukunft sah, sondern in der praktischen Weitergabe von instrumentalem Musizieren an einer Musikschule. Da ich während des Studiums schon an der Musikschule Lübeck nebenamtlich gearbeitet hatte, wurde ich nach dem Examen hauptamtlich eingestellt. Dort habe ich bis zu meinem Umzug nach Idstein 1989 gearbeitet. Seitdem unterrichte ich an der Musikschule Idstein.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Es gibt wohl nur sehr wenige Menschen, denen Musik wirklich gleichgültig ist: Musikhören gehört zu unserem Alltag. Sie hat eine hohe emotionale Wirkung auf uns, allerdings öffnet das praktische Musizieren noch sehr viel tiefere Zugänge zu unserem Wesen. Ich sehe meine Aufgabe darin, die Spielfertigkeit auf dem Instrument mit Engagement und Freude soweit voran zu treiben, dass ein selbständiger Umgang mit der Gitarre möglich ist. Ich möchte die Sensibilität für die Schönheit der klanglichen Möglichkeiten dieses Instruments wecken und jeden Schüler auf dem Weg zur eigenen individuellen musikalischen Geschmacksbildung begleiten. Das Gruppenmusizieren ist mir immer ein besonderes Anliegen gewesen, das gemeinschaftliche Musikzieren schafft ganz besondere Erlebnisse.

Leitlinie für meinen Unterricht ist das Interesse an den Menschen und die ständige individuelle Suche nach dem Weg, die Freude am musikalischen Gestalten zu wecken und zu fördern.

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Silke von der Heidt

Silke von der Heidt

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als ich 5 Jahre alt war, lernte ich im Urlaub eine um mehrere Jahre ältere Freundin kennen, die Klavier spielte. Das hat mich so fasziniert, dass ich ab diesem Moment auch unbedingt Klavier spielen wollte. Zunächst besuchte ich dann aber einen Kurs für Musikalische Früherziehung und bekam Blockflötenunterricht, bis ich endlich mit dem heiß ersehnten Klavierunterricht beginnen durfte.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Das Klavier ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich in den folgenden Jahren viel Zeit mit Üben verbracht habe. Nach dem Abitur nahm ich dann das Studium der Instrumentalpädagogik an der Wiesbadener Musikakademie auf. Als Hauptfächer studierte ich zunächst Klavier, später auch noch Querflöte sowie Tonsatz und Gehörbildung. Parallel zum Studium absolvierte ich eine C-Orgelausbildung im Bistum Limburg und eine Chorleiterausbildung am Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt am Main. Schon während des Studiums begann ich meine Lehrtätigkeit an der Musikschule Idstein und übernahm mehrere Chöre, die ich zum Teil noch bis heute leite. Zusätzlich leitete ich den Kinderchor der Wiesbadener Musik- und Kunstschule, bis ich beschloss, an der Musikschule Idstein den Kinderchor „Die Hexenturmspatzen“ zu gründen. Heute unterrichte ich an der Musikschule Idstein Klavier, Querflöte, Blockflöte, Akkordeon und Musikalische Früherziehung und leite weiterhin den Kinderchor „Die Hexenturmspatzen“.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Die Musik ist für mich der wichtigste Begleiter durch alle Höhen und Tiefen des Lebens, eine Quelle der Inspiration und neuer Energie. Sie ist aus meinem Leben nicht wegzudenken.

In meiner Arbeit mit den Schülerinnen und Schüler und meinen Sängerinnen und Sängern in den Chören versuche ich, vor allem die Freude am Musizieren zu vermitteln. Dabei lege ich auch viel Wert auf eine fundierte Ausbildung am Instrument und auch das gemeinsame Erleben sollte nicht zu kurz kommen. Im Idealfall gelingt es mir, den Schülerinnen und Schülern eine lebenslange Freude an der Musik mitzugeben. Auch wenn bei Auftritten der Chöre der Funke der Begeisterung auf das Publikum überspringt, haben wir gemeinsam unser größtes Ziel erreicht.

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Silke Walde

Silke Walde

Wie bist du zur Musik gekommen?

Bei uns zu Hause hörten wir nur klassische Musik und insbesondere viel Opernmusik. Schon als Kind habe ich sehr viel gesungen. Ich war im Chor des Kindergartens, im Schulchor und später im Bachchor Karlsruhe. Mit meiner älteren Schwester gab ich viele Konzerte mit selbstgeschriebenen Liedern. Musik bzw. Singen war neben dem Eiskunstlauf und Ballett mein wichtigstes Hobby meiner Kindheit und Jugend. Nachdem ich mit 16 Jahren Gesangunterricht erhielt, stand für mich fest, dass ich Opernsängerin werden wollte.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Ich studierte von 1986 bis 1993 Operngesang an der Musikhochschule Köln bei Herrn Professor Rudolf Bautz und schloss mein Studium mit der künstlerischen Abschlussprüfung ab. Schon während des Studiums gab ich zahlreiche Konzerte, wie zum Beispiel bei den ersten Rosenheimer Sommerfestspielen unter Ludwig Baumann. Nach dem Abschluss unterrichtete ich Gesang an den Musikschulen in Fulda und Gelnhausen. Während dieser Zeit war ich unter anderem Ensemblemitglied der Kammeroper Fulda und war dort z. Beispiel als „Pamina“ in der „Zauberflöte“ oder als „Marie“ in „Zar und Zimmermann“ zu sehen. Als Mitglied der (Show) Spieler-Company studierte ich Rollen aus Musicals und debütierte als „Maria“ in der „West Side Story“.

Ich gebe regelmäßig Konzerte und bin Gastsängerin bei Orchesterkonzerten. Auch das Singen auf Hochzeiten und Events im In- und Ausland. gehören zu meinen regelmäßigen Betätigungsfeldern. Seit 2012 arbeitete ich im Duo „Die Tonsüchtigen“ mit dem Pianisten und Chorleiter Michael Knopke zusammen. Gemeinsam haben wir viele Bühnenprogramme aufgeführt. Infos über www.die-tonsuechtigen.de. Seit 2015 bin ich als Gesangslehrerin an der Musikschule Hünstetten/Taunusstein und seit Frühjahr 2020 auch in der Musikschule Idstein tätig. Darüber hinaus betreue ich regelmäßig Musicalprojekte als Vocal-Coach.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Mir persönlich bedeutet es sehr viel, mein Wissen, wie die Stimme richtig und gut funktioniert, an meine Gesangschüler weiterzuvermitteln. Es macht mir so viel Spaß, mit den Schülern an den unterschiedlichsten Stücken zu arbeiten, vom einfachen Lied, Popsong, Musicalsong bis hin zu Arien.

Singen macht glücklich und gute Laune.

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Stephan Küchler

Stephan Küchler

Wie bist du zur Musik gekommen?

Mit 9 Jahren bekam ich zu Weihnachten eine Violine geschenkt, die mein Hauptinstrument wurde. Da meine Familie in der ev. Kirche aktiv war, sang ich lange vorher schon im Kinderchor und nahm am Blockflötenunterricht teil, den ich dann an der Musikschule fortsetzte. Zwischen meinem 12. und 16. Lebensjahr lernte ich Trompete. Mein zweites Hauptinstrument wurde aber das Klavier, welches ich im Anschluss daran lernte. Zur gleichen Zeit, mit 16 Jahren, wechselte ich mit der Violine an das Hoch´sche Konservatorium in Frankfurt/Main.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Nach dem Abitur studierte ich einige Semester Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität in Berlin, entschied mich dann aber für eine praktische Berufsausbildung zum „staatlich geprüften Musiklehrer“ mit Hauptfach Violine und Nebenfach Klavier an der Akademie für Musik in Wiesbaden.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Ich bin seit fast 40 Jahren in der Musikschularbeit tätig, habe verschiedene Ensembles aufgebaut und geleitet und war des Öfteren Jurymitglied bei Musikwettbewerben. Auch meine SchülerInnen haben an diversen Wettbewerben teilgenommen. Mit Kollegen ergab sich die Möglichkeit, in verschiedenen Ensembles zu spielen. So formierte sich auch das Tangosextett „Quinteto Milonga“.

In meinem Unterricht versuche ich, jeden Schüler nach seinen Fähigkeiten optimal zu fördern und dem Vertrauen, das er mir entgegenbringt, gerecht zu werden. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, in dem sich sowohl der Schüler als auch der Lehrer entwickeln. Das Künstlerische steht dabei im Mittelpunkt und die Vermittlung einer großartigen musikalischen Tradition.

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Ute Landwich

Wie sah dein musikalischer Werdegang aus?

Ich studierte Schulmusik und Musikerziehung, Studienrichtung Instrumentallehrer, mit dem Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie Englisch für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Hannover. Mein Referendariat, dass ich mit der zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien abschloss, absolvierte ich am Studienseminar in Kaiserlautern. Einige Zeit verbrachte ich in den USA und Brasilien und unterrichte nun Musik und Englisch an einer Kooperativen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Meine derzeitigen musikalischen Schwerpunkte sind Orchesterleitung und Kammermusik.

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Verena Timm

Verena Timm

Wie bist du zur Musik gekommen?

Bereits in der Grundschulzeit begeisterte ich mich sehr für Musik. Ich sang im Schulchor und lernte das Blockflötenspiel. Im Alter von 8 Jahren erhielt ich Querflöten- und später auch Piccolo-Unterricht. Mit beiden Instrumenten war ich viele Jahre in mehreren Orchestern aktiv. Auch nahm ich an Querflötenworkshops und an Kursen für Symphonisches Blasorchester teil. Des Weiteren erlernte ich die Instrumente Klarinette und Saxophon sowie das Dirigieren. Mehrere Jahre war ich 2. Dirigentin im Blasorchester Hallgarten und leitete dort das Jugendorchester.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Da für mich mit 11 Jahren feststand, dass ich später Musik studieren möchte und ich mich damals schon sehr für das Klavier interessierte, begann ich, Klavierunterricht zu nehmen. Seit dem Jahr 1995 studierte ich an der Wiesbadener Musikakademie im Hauptfach Klavier bei Joachim Heß und Franz Vorraber und im Hauptfach Querflöte bei Cornelia Thorspecken. Meinen Abschluss als staatlich geprüfte Musikpädagogin machte ich im Jahr 2000.
Danach begann ich das Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main im Hauptfach Klavier bei Eike Wernhard und Ratko Delorko, bei welchem ich auch einen Meisterkurs für historische Tasteninstrumente absolvierte. Mein Studium schloss ich im Jahr 2004 mit dem Diplom der Instrumental- und Gesangspädagogik im Hauptfach Klavier ab. Seit vielen Jahren trete ich in kammermusikalischen Ensembles und solistisch auf. Bei meinem letzten Konzert, welches live aufgezeichnet wurde, spielte ich alle 24 Préludes von Chopin und 24 Preludes von Skrjabin Seit 2005 bin ich an der Musikschule Idstein als Klavierlehrerin tätig und unterrichte seit meiner Studienzeit Privatschüler in Wiesbaden. Meine Klavierschüler und Schülerinnen haben in den letzten Jahren mehrere erste und zweite Preise beim Regionalwettbewerb Jugend Musiziert erzielt, darunter auch meine beiden Kinder, welche jeweils erste Preise erzielt haben.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Für mich bedeutet Musik, seine Gefühle und Stimmungen zum Ausdruck zu bringen. Mir liegt es sehr am Herzen, den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Musikstile näherzubringen und sie auf ihrem Weg beim Erlernen des Instruments zu fördern.

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Viktor Timm

Viktor Timm

Wie bist du zur Musik gekommen?

Bei uns im Haus wurde immer Musik gespielt. Mein Vater war Akkordeonlehrer und leitete eine staatliche Musikschule. Meine ältere Schwester nahm Klavierunterricht, weshalb ich die Gelegenheit hatte, zuhause auch auf dem Klavier zu spielen und mit 7 Jahren mit dem Klavierunterricht beginnen durfte.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Ich studierte von 1998 bis 2003 an der Wiesbadener Musikakademie und schloss das Studium als staatlich geprüfter Klavierlehrer mit „sehr gut“ ab. Im Jahr 2001 nahm ich am Meisterkurs für historische Tasteninstrumente bei Ratko Delorko teil. Seit 1999 erteile ich Klavierunterricht an der Musikschule Idstein und seit 2004 unter anderem an der Wiesbadener Josef- von- Eichendorffschule.

In den letzten Jahren haben meine Klavierschüler insgesamt 28 Preise beim Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ und 6 Preise beim Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“ erzielt. Zuletzt haben auch meine beiden eigenen Kinder in der Kategorie Klavier vierhändig zusammen mit 2 meiner Klavierschüler den Ersten Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ erzielt. Ich trete regelmäßig bei diversen Veranstaltungen als Pianist auf, unter anderem im Jahr 2004 auf dem Kreuzfahrtschiff „Albatros“, bekannt aus der ARD-Produktion „Verrückt nach Meer“ und im Jahr 2007 bei einer SWR-Produktion als Barpianist im Hotel „Schwarzer Bock“. Neben meiner Unterrichtstätigkeit und Auftritten als Pianist komponiere ich eigene Klavierwerke, welche ich und meine Schüler auch selbst aufführen.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Als Musikpädagoge versuche ich vor allem, meine Begeisterung für die Musik und meine erworbenen Klavierkenntnisse an meine Schüler zu vermitteln.

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Volker Schmidt

Volker Schmidt

Wie bist du zur Musik gekommen?

Die Musik kam in mein Leben, nachdem mich meine Eltern mit 9 Jahren ungefragt zum Gitarrenunterricht anmeldeten. Dort gab es Unterricht in einer 12er Gruppe, bei der ich als Liebling der Lehrerin erste Achtungserfolge verbuchen durfte und mein Gitarrenspiel eine wichtige Rolle in meinem jungen Leben einnahm.

Wie sah der weitere musikalische Werdegang aus?

Mit 14 Jahren folgten spannende Zeiten als Straßenmusiker, schwerpunktmäßig schottische und irische Folklore. Ein spätes Musikstudium mit Hauptfach Gitarre begann im Alter von 28 Jahren am Peter Cornelius Konservatorium bei Michael Koch.
Div. Meisterkurse u.a. bei Hubert Käppel, Thomas Müller-Pering und David Tanenbaum.
Ausbildung zum Musiktherapeut am IEK Braunschweig.v Mitwirken an div. Studio- u. Liveprojekten.
Seit 1997 Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Eppstein.
Seit 2020 auch an der Musikschule Idstein.

Was bedeutet dir der Beruf als Musikpädagoge/Musikpädagogin heute?

Rückblickend gibt es nicht viel, was mein Leben derart positiv beeinflusst hat wie die Musik.
Sei es beim Musikhören, Tanzen, oder beim aktiven Musizieren, alleine oder mit Anderen.
Ich genieße die körperliche Nähe zu meinem Instrument, nahe am Klang, den ich erzeuge.
Es ist mir ein Anliegen, dem Schüler sowohl beim Erlernen seines Instrumentes hilfreich zur Seite zu stehen, als auch ihm einen Weg aufzuzeigen, mit Hilfe von Musik, der Hektik unserer Welt zu entfliehen und zur inneren Ruhe zu finden.

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